Aufstellungen

Annehmen, was sich zeigt

 

Bei einer Aufstellung eines Themas wird den dazugehörigen Elementen ein Platz in dem vorhandenen Raum zugewiesen. 

Das bedeutet, dass die aufstellende Person die Elemente, die ihr zu dem gegebenen Thema wichtig sind, einzeln einem Platzhalter zuordnet und sie nach ihrer Intuition im Raum verteilt. Hierbei nimmt der Platzhalter die Identität des ihm zugeordneten Elementes an und kann die ihm inneliegenden energetischen Eigenschaften wahrnehmen. Dies ist der wichtige Punkt bei einer Aufstellung, da nun Wünsche, Ängste, Sorgen, Unterdrückungen, Verletzungen und vieles mehr an die Oberfläche kommen und von dem Platzhalter ausgesprochen werden.

Wenn die bisher unbekannten Faktoren, die einen erheblichen Einfluss auf das Leben hatten nun sichtbar sind, können sie in entsprechender Form verwandelt, aufgelöst und geheilt werden. Nun wird eine Veränderung so konstruiert wie sie den Wünschen und Bedürfnissen der aufstellenden Person entsprechen. Es wird in diesem Moment das zur Realität gemacht, was das Leben in Einklang und Harmonie damit bringt. Dadurch wird dem Element eine andere der Person angepasste Energie gegeben, die im täglichen Leben zur Wirkung kommt.  

Oftmals sind es unbekannte Blockaden oder Verhaltensweisen, die wir von unseren Eltern übernommen haben und unbemerkt weiter leben. In einer Aufstellung können wir diese - nicht zu uns gehörenden! -  Elemente von uns abspalten und müssen sie somit  nicht mehr anstelle der Eltern durchleben! 

Ebenfalls gehe ich davon aus, dass wir mehrmals auf dieser Erde inkarnieren, also mehrere voneinander unabhängige Leben durchlaufen, und wir daraus unaufgelöste Hindernisse und Blockaden in das nächste Leben mitnehmen. Auch diese können in einer Aufstellung befreit werden.

Gerade in der Sexualität geht es um eine sehr intime Angegenheit, so dass ich meine Einzelaufstellungen als hierfür prädestiniert anbiete. Dabei stehen keine Gruppenteilnehmer - vor denen gewisse Punkte peinlich sein könnten - als Platzhalter  zur Verfügung, sondern von der aufstellenden Person individuell ausgesuchte Objekte. Das Sprachrohr für die Platzhalter ist dann die aufstellende Person selbst oder auch bei Bedarf ich. Wenn Sie eine vertaute Person mitbringen möchten, dann ist diese selbstverständlich herzlich willkommen.